Vom Klinikum zum Gesundheitscampus: Serie zu den Bauprojekten

Das Klinikum Landsberg wächst – Stück für Stück in den nächsten Jahren. Mit einem großen Funktionsneubau, einem Ausbildungscampus, einem Facharztzentrum, einem Pflegeheim mit Kurzzeitpflege und vielem mehr wird das Klinikum zu einem zukunftsträchtigen Gesundheitscampus ausgebaut. Davon sollen alle Patienten, Landkreisbürger und Mitarbeiter profitieren.

Den aktuellsten Planungsstand zu allen Bauprojekten stellten Klinik-Vorstand Marco Woedl und Landrat Thomas Eichinger jetzt bei einer Pressekonferenz vor.

Und wir möchten hier ab sofort in einer Serie über die Bauprojekte im Einzelnen informieren.

Heute Teil 1: Der geplante Funktionsneubau

Was genau ist geplant und warum? Unser Klinikum ist mit den Jahren, mit gestiegenen Patientenzahlen und den zusätzlich angebotenen Leistungen zu klein geworden – also soll es durch einen Funktionsneubau erweitert werden, um für die nächsten 30 Jahre fit zu sein. So wird das Klinikum um ganze 7.000 Quadratmeter Nutzfläche vergrößert. Unter anderem wird ein eigenes Mutter-Kind-Zentrum auf einer Ebene entstehen sowie ein sehr geräumiger OP-Trakt, eine doppelt so große Intensivstation wie bisher und eine viel größere Notaufnahme. „Kurze Wege, zum Beispiel zwischen Radiologie und Notaufnahme, sind uns bei den Planungen sehr wichtig“, so Vorstand Marco Woedl. Von aktuell 218 Betten soll auf rund 240 Betten aufgestockt werden. Eine entsprechende Genehmigung des Gesundheitsministeriums konnte bereits eingeholt werden.

Der Zeitplan: Die Detailplanung für den Funktionsneubau wird 2022 und 2023 gestemmt, die Ausschreibung der Planungsleistungen läuft aktuell, der Baubeginn ist im Jahr 2024 geplant, die Fertigstellung 2026/2027.

Die momentan geplante räumliche Aufteilung im Einzelnen:

Der Funktionsneubau mit Untergeschoss, Erdgeschoss, erstem und zweitem Obergeschoss wird im jetzigen Patientengarten des Klinikums errichtet. In zwei Bauabschnitten soll erstens zunächst ein Neubau als Anbau entstehen (ca. 7.000 Quadratmeter Nutzfläche) und zweitens die Räumlichkeiten in den freiwerdenden Bereichen im Bestandsgebäude (ca. 1.600 m² Nutzfläche) umgebaut werden. Für nachfolgende Funktionsstellen und Abteilungen wird es dann so aussehen:

  • Stationärer, großer OP-Trakt mit Aufwachraum, im Neubau, 1.135 m²
  • Intensivtherapie und Intensivüberwachung, im Neubau, 1.039 m²
  • Sterilgutversorgung, im Neubau, 306 m²
  • Geriatriestation mit 40 Betten, im Neubau, 985 m²
  • Zentrale Notaufnahme mit Aufnahmestation, im Neubau, 719 m² (viel größer als bisher)
  • Verwaltungsbüros, Einrichtung im Bestandsgebäude, ca. 768 m²
  • Funktionsdiagnostik Innere Medizin, Endoskopie, 2 Herzkatheterlabore, Einrichtung im Bestandsgebäude, 591 m²
  • Labor, Einrichtung im Bestandsgebäude, 247 m²
  • Bereitschaftsdienstzimmer, im Neubau, 140 m²
  • Erweiterung der Kindermedizin: Räume für Level 2, Neonatologische Intensivstation, im Neubau, 465 m²
  • Neue Kinderstation, im Neubau, 503 m²
  • Neue Gynäkologie-Station mit Wöchnerinnen- und Neugeborenenpflege, im Neubau, 751 m²
  • Entbindung, im Neubau, 389 m²
  • Palliativmedizin-Station mit 10 Betten, im Neubau, 509 m²
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