Innere Medizin

Chefarzt
Dr. med. Ingo Mecklenburg, MBA

Sekretariat
Tel: 08191-333 1007
Fax: 08191-333 1009

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Innere Medizin

Kompetente Diagnostik und Therapie aller internistischen Erkrankungen

In der Klinik für Innere Medizin behandeln wir das gesamte Spektrum internistischer Krankheitsbilder – Herz- und Kreislauferkrankungen, Krankheiten des Verdauungssystems, der Lunge, der Niere sowie Tumorleiden, hormonelle Störungen und Systemerkrankungen. Die breite Spezialisierung und der große Erfahrungsschatz unserer Fachärzte gewährleisten die kompetente Diagnostik und Therapie aller internistischer Krankheitsbilder. Eine modern ausgestattete Intensivstation sowie die enge Kooperation mit den umliegenden Kliniken der Maximalversorgung stellen die Schwerpunktversorgung auch schwerer und komplexer Erkrankungen sicher. Über 20 Ärzte der Inneren Medizin sorgen sowohl in der zentralen Notaufnahme, der Intensiv- und Normalstationen als auch in den Funktionsbereichen für eine qualifizierte Behandlung zu jeder Tages- und Nachtzeit. Fortschrittliche Medizintechnik und enge interdisziplinäre Zusammenarbeit – das sind weitere Garanten für die gleichbleibend hohe Qualität in der patientenorientierten Versorgung für die gesamte Region.

Wir sind für unsere Patienten da – kompetent, engagiert und fürsorglich

Chefarzt

Dr. med. Ingo Mecklenburg, MBA, FEBGH

Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Gastroenterologie, Zusatzbezeichnungen spezielle internistische Intensivmedizin, Notfallmedizin, Ernährungsmedizin, Präventivmedizin (DAPM); Gesundheitsökonom (ebs)

Sekretariat: Nanon Drenckberg
Tel: 08191-333 1007
Fax: 08191-333 1009
E-Mail: innere@klinikum-landsberg.de

Leitender Oberarzt

Dr. med. Peter Landwehr

Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Kardiologie

Oberarzt

Josef Binswanger

Facharzt für Innere Medizin, Zusatzbezeichnung Palliativmedizin

Oberärztin

Dr. med. Claudia de Witt

Fachärztin für Innere Medizin

Oberarzt

Maximilian Helber

Facharzt Innere Medizin, Geriatrie

Oberarzt

Stefan Kozlik

Facharzt für Innere Medizin, Ärztlicher Leiter Zentrale Notaufnahme

Oberärztin

Dr. med. Nicola Langer

Fachärztin für Innere Medizin, Fachärztin für Gastroenterologie

Oberarzt

Rolf Lembeck

Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Intensivmedizin, Pneumologie

Oberarzt

Dr. med. Peter Schneiderat

Facharzt für Neurologie, Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und Palliativmedizin

Oberärztin

Dr. med. Anna Skoda

Fachärztin für Innere Medizin, Fachärztin für Pneumologie, Zusatzbezeichnung spezielle internistische Intensivmedizin

Ärztinnen und Ärzte

Petro Bannout
Regina Böll
Julia Braunbeck (Elternzeit)
Dr. med. Florentine Drexl
Dr. med. Caroline Ebrahimi (Elternzeit)
Isabel Jocelyn Freese
Florian Gilles
Dr. Hedda von Grafenstein
Dr. Marcel Greco
Nino Hanf (Elternzeit)
Dr. med. Nadja Jacob
Senka Karic
Nuri Kim
Dr. Corinna Köster (Elternzeit)
Dr. med. univ. Elisabeth Lagrotteria (Elternzeit)
Dr. med. Regina Merz
Dr. med. Timon Nawrath
Natallia Parafeniuk
Isabelle Putz
Anja Reimer
Dr. Anja Ritter
Konstantin Rothmund
Tinatin Rurua
Kristina Schlenk
Michael Schnell
Dr. Sarah-Lucia Küttner
Dr. med. Stanley Weiß
Dr. Marie von Wolff
Manuel Zachen

Kardiologie

  • Transthorakale und transösophageale Echokardiographie (Herzultraschall)
  • Stress-Echokardiographie (Belastungsuntersuchungen mit Ultraschall)
  • Kontrastmittelechokardiographie
  • Duplex/Farbdoppler-Sonographie der Arterien und Venen mit Blutflussmessungen
  • Angiographie von Arterien (Gefäßdarstellungen mit Röntgen) mit Ballonangioplastie (Aufweitung von Engstellen in Gefäßen)
  • Verschlussdruckmessung der Gefäße
  • Ergometrie (Belastungs-EKG)
  • Langzeit-EKG und Langzeitblutdruckmessung
  • Implantation von Herzschrittmachern und Eventrecordern
  • Elektrische Kardioversion (Rhythmusstabilisierung durch Elektroschock)
  • Herz-MRT (Kernspinuntersuchung bei Kardiomyopathien)
  • Rechts- und Linksherzkatheter mit Angioplastie und Stenteinlage (in Kooperation mit Prof. Dr. Steffen Massberg, Medizinische Klinik und Poliklinik I, Klinikum Großhadern der LMU München)

Gastroenterologie

  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie und Koloskopie mit HD-Videoendoskopen zur Spiegelung des gesamten Magen-Darm-Traktes mit Möglichkeit der Gewebsentnahme
  • Digitale und konventionelle Chromoendoskopie zur Feinbeurteilung der Schleimhaut
  • Radiale und longitudinale Endosonographie einschließlich diagnostischer und therapeutischer Punktionen
  • Endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP) zur Darstellung der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse
  • Perkutane transhepatische Cholangiographie mit Drainage (PTCD)
  • Sämtliche Verfahren der endoskopischen Blutstillung (Injektionen, Klebung, Clips, Ligatur, Hemospray)
  • Ligatur und Sklerosierung von Varizen im Verdauungstrakt
  • Argon-Plasma-Koagulation (APC) zur Blutstillung oder Tumordestruktion
  • Bougierung und Ballondilatation im Gastrointestinaltrakt (Aufdehnung von Engstellen im Bereich der Speiseröhre, der Gallenwege oder des Enddarms)
  • Endoskopische Polypektomie und Mukosektomie zur Entfernung von Darmpolypen
  • Verschluss von Fisteln und Perforationen im Magen-Darm Trakt mit Clipsystemen (OTSC-Verfahren)
  • Endoskopische Steinentfernung aus den Gallenwegen mit Steinzertrümmerung (Lithotripsie)
  • Implantation von Kunststoff-Endoprothesen in den Gallen- und Pankreasgang
  • Implantation von Metallgitter-Endoprothesen in den Gallengang, den Ösophagus, das Duodenum oder Kolon und Rektum
  • Fremdkörperextraktionen
  • Endoskopische Einlage von Ernährungssonden (Trilumensonden, PEG, PEJ, Direktpunktions-PEG nach Gastropexie)
  • Implantation und Extraktion von Magenballons (in Zusammenarbeit mit dem Adipositas Zentrum Oberbayern)
  • 24h-pH-Metrie mit Impedanzmessung (Refluxmessung in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie)
  • Sonographie (Ultraschalluntersuchung) sämtlicher Organe mit Möglichkeit der gezielten Punktion für Gewebeentnahmen und Drainagen
  • Duplex/Farbdoppler-Sonographie
  • Kontrastmittelsonographie
  • Darstellung und Funktionsuntersuchung der Bauchorgane mit Röntgen, Computertomographie und Magnetresonanztomographie

Hepatologie

  • Gezielte Sonographie (Ultraschalluntersuchung) der Leber mit Kontrastmittel und Möglichkeit der gezielten Punktion für Gewebeentnahmen und Drainagen
  • Duplex/Farbdoppler-Sonographie der Leber
  • 2D-Scherwellen-Elastographie der Leber
  • Fettgewebegraduierung der Leber (UGAP)

Internistische Intensivmedizin

  • Behandlung und Überwachung aller schweren internistischen Krankheitsbilder
  • Kreislaufmonitoring inklusive Bestimmung des Herzzeitvolumens mittels Thermodilution (PiCCO)
  • Differenzierte Therapie von Lungenfunktionsstörungen mit sämtlichen gängigen Verfahren der invasiven und nicht-invasiven Beatmung und High-Flow Therapie
  • Behandlung nach kardiopulmonaler Reanimation (Wiederbelebung) mit kontrollierter Hypothermie
  • Behandlung schwerer entzündlicher Systemerkrankungen (Sepsis) und Vergiftungen
  • Nierenersatztherapie bei akutem Nierenversagen
  • Entwöhnung vom Beatmungsgerät nach Langzeitbeatmung (Weaning)
  • Neurologische Schlaganfallversorgung im Rahmen des neurovaskulären Versorgungsnetzwerkes Südwestbayern (NEVAS)

Nephrologie

Fachärztliche nephrologische Diagnostik und Therapie inklusive Hämo- und Peritonealdialyse in Kooperation mit der Nephrocare Kaufering GmbH (Ärzlicher Leiter: Dr. med. Sven Vogel)

 

Notfallmedizin

Geriatrie

Pneumologie

  • Flexible Bronchoskopie (Lungenspiegelung) mit Lungenbiopsie
  • Spirometrie und Bodyplethysmographie (Messung der Lungenfunktion)
  • Schlafapnoe-Screening mit Polygraphie (Diagnostik von Atemstörungen im Schlaf)
  • Indikationsstellung und Einleitung von Sauerstoff-Langzeittherapien (LOT)
  • Nicht-invasive Beatmungsverfahren u.a. zur Vorbereitung auf Heimbeatmung

Onkologie

Palliativmedizin

  • Symptomorientierte Behandlung im interdisziplinären Team
  • Differenzierte Schmerztherapie
  • Palliativmedizinischer Konsiliardienst
  • Ambulante Begleitung über den Palliativmedizinischen Beratungsdienst

Rheumatologie

  • Konsiliarische fachärztliche Mitbetreuung der stationären Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen durch Drs. Hupertz & Gold, Rheumapraxis Kaufering)

Neurologie

  • Neurologisch-fachärztliche Mitbetreuung der stationären Patienten durch OA Dr. Peter Schneiderat
  • Neurologische Konsiltätigkeit für sämtliche Abteilungen der Akutversorgung
  • Neurologische Schlaganfallversorgung in Zusammenarbeit mit dem neurovaskulären Versorgungsnetzwerk Südwestbayern (NEVAS)

Bitte halten Sie sich am Haupteingang gleich rechts und folgen Sie der Beschilderung zum Sekretariat Innere Medizin (Zimmer 0.005). Die Funktionsbereiche (Endoskopie, Sonographie) befinden sich, ebenso wie die Intensivstation, im Erdgeschoss und sind ausgeschildert. Die Premiumstation (Station 3A) finden Sie im 3. Obergeschoss, die Stationen 2A und 2B sind im 2. Obergeschoss.

1. Weiterbildungsbefugnisse

In der Abteilung besteht die Möglichkeit der vollen Weiterbildung (60 Monate) zum Facharzt für Innere Medizin (Internist) nach der aktuellen Weiterbildungsordnung der Bayerischen Landesärztekammer (WBO 2004 i.d.F.v. 28. Oktober 2018). Darüber hinaus kann der stationäre Teil (36 Monate) der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin (Hausarzt) nach der Weiterbildungsordnung der Bayerischen Landesärztekammer (WBO 2004 i.d.F.v. 28. Oktober 2018) in der Abteilung absolviert werden.
Weiterbilder ist jeweils der Chefarzt der Abteilung Dr. Ingo Mecklenburg.

Für alle Fachärzte in der Inneren Medizin besteht ferner die Möglichkeit, einen Teil (12 Monate) der Subspezialisierung zum Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie (Nephrologe) nach der Weiterbildungsordnung der Bayerischen Landesärztekammer (WBO 2004 i.d.F.v. 28. Oktober 2018) zu erlangen. Diese Weiterbildung erfolgt in Kooperation mit dem Dialysezentrum NephroCare Kaufering GmbH und Weiterbilder ist der ärztliche Leiter Dr. Sven Vogel.

2. Weiterbildungskonzept für den Facharzt für Innere Medizin

Stationäre Basisweiterbildung

Jeder internistische Weiterbildungsassistent beginnt – unabhängig von seiner beruflichen Vorbildung – seine klinische Tätigkeit zunächst auf einer internistischen Normalstation mit jeweils 40 Betten. Der Assistent wird in seiner ersten Woche einem erfahrenen Kollegen zugeteilt, der ihn auf den ersten Schritten im Berufsleben eng begleitet. Je nach Eignung und Vorerfahrung übernimmt der neue Kollege nach wenigen Wochen die Visiten einzelner Patientenzimmer, behält aber einen permanenten Ansprechpartner in Form eines erfahrenen Assistenz- und Oberarztes. Auf den internistischen Stationen sind jeweils zwei bis drei Ärzte eingeteilt, weshalb im Regelfall ca. 12-16 Patienten von einem Assistenzarzt betreut werden. Jedem Assistenzarzt ist ein Oberarzt zugeteilt, der für eine problemorientierte Visite jeden Nachmittag auf Station erscheint. Zusätzlich erfolgen vormittags telefonische Rücksprachen für kurzfristige Neuerungen und Problemfälle. Mittags trifft sich die gesamte Abteilung zur Demonstration der erfolgten Röntgenuntersuchungen durch einen radiologischen Facharzt sowie zur Mittagsbesprechung mit anschließendem Mittagessen. Einmal wöchentlich erfolgt eine strukturierte Oberarztvisite aller Patienten auf Station. Spezifische Fragestellungen der Schwerpunktversorgung werden mit den jeweiligen Fach- oder (Tele-)Konsiliarärzten diskutiert. Die Therapie komplexer onkologischer Patienten wird in einer interdisziplinären Tumorkonferenz mit externen Onkologen, Pathologen und Strahlentherapeuten festgelegt. Die Ausbildungsaspekte der Inneren Medizin sind Inhalt einer jeden Visite und Konferenz und legen in der Summe die Grundlage für die spätere fachärztliche Expertise. Die stationäre Ausbildung wird durch regelmäßige interne Fortbildungen und den Besuch externer Fortbildungsveranstaltungen ergänzt.

Nach den ersten Monaten auf Normalstation wird jeder Assistenzarzt zunächst für eine Woche redundant in der zentralen Notaufnahme (ZNA) eingeteilt und von einem erfahrenen Assistenten eingearbeitet. Hier wird er mit den organisatorischen und medizinischen Abläufen von Notfallpatienten vertraut gemacht. Anschließend ist der Assistenzarzt für erste Dienste im Rahmen eines 3-Schichtmodells in der ZNA befähigt, wobei zunächst Tagdienste am Wochenende übernommen werden. Tagsüber ist der ärztliche Leiter der Notaufnahme dem Assistenten fachlich zugeordnet. In jedem Dienst stehen ein erfahrener Assistenzarzt auf der benachbarten Intensivstation zur Supervision sowie ein internistischer Oberarzt im Hintergrunddienst für Rückfragen zur Verfügung.

Nach etwa 1-2 Jahren klinischer Erfahrung rotiert der Weiterbildungsassistent für zunächst 6 Wochen in die internistische Funktionsdiagnostik und wird dort für 1 Woche eingearbeitet. Zuvor hat der Assistent bereits einen externen Grundkurs für die Abdomensonographie absolviert und ist durch seine Tätigkeit auf Normalstation und in der ZNA mit den Grundlagen der internistischen Diagnostik (EKG, Ergometrie etc.) vertraut. In der Funktionsdiagnostik werden vormittags Abdomensonographien durchgeführt, bevor die Langzeitregistrierungen (LZ-EKG, LZ-RR, Polygraphie) und Lungenfunktionen ausgewertet werden. Nachmittags erfolgen Duplex-Sonographien der Arterien und Venen sowie sämtliche Punktionen von Organen, Pleura, Aszites, Knochenmark und Spinalkanal, was unter Anleitung erlernt wird. Wöchentlich werden durchschnittlich 70 Sonographien selbstständig durchgeführt, weshalb somit nach 8 Wochen bereits über 400 sonographische Untersuchungen dokumentiert sind. Auch die übrigen Leistungszahlen (Lungenfunktionen 50/Monat, LZ-EKG 100/Monat, LZ-RR 25/Monat) ermöglichen in dieser Zeit bereits eine weitreichende Erfüllung des Leistungskatalogs der bayerischen Landesärztekammer unabhängig von den zuvor erbrachten Untersuchungszahlen auf Normalstation und ZNA.

Internistische Spezialisierung

Nach Komplettierung der Basisweiterbildung erfolgt eine Rotation auf die internistische Intensivstation, wo der Weiterbildungsassistent zunächst für 1 Woche in die speziellen organisatorischen und medizinischen Belange der Intensivpatienten eingearbeitet wird. Anschließend erfolgt eine Tätigkeit im Tagdienst unter Supervision des Oberarztes der Intensivstation. In dieser Zeit werden sämtliche invasive und nicht-invasive Methoden der Intensivmedizin erlernt und geübt. Nach circa 3 Monaten ist der Assistenzarzt üblicherweise für erste Dienste im Schichtmodell der Intensivstation befähigt und erfüllt diese Aufgaben dann in Absprache mit dem jeweiligen Oberarzt im Hintergrunddienst. Anschließend wechselt der Assistenzarzt für den Rest seiner Weiterbildung in das Dienstmodell der Intensivstation und steht dabei auch als Ansprechpartner für Rückfragen des Dienstkollegen in der ZNA zur Verfügung. Insgesamt werden in dieser Zeit deutlich mehr als 6 Monate (Vollzeit) auf der Intensivstation verbracht, weshalb der Weiterbildungsassistent eine sichere Expertise in der Behandlung kritisch kranker Patienten erlernt.

In der folgenden Zeit der Weiterbildung rotiert der Assistent erneut für weitere 6 Wochen exklusiv in die Funktionsdiagnostik analog zur Basisweiterbildung. Insgesamt verbringen die internistischen Weiterbildungsassistenten somit 3 Monate ausschließlich in der (Duplex-)Sonographie und internistischen Basisfunktion.

Das letzte Jahr seiner internistischen Weiterbildung verbringt der Assistent in der Facharztrotation, wo er auf die eigenverantwortliche Tätigkeit in der Inneren Medizin vorbereitet wird. Der Assistent arbeitet parallel mit den Oberärzten, versorgt gemeinsam mit den Fachärzten die Patienten der interdisziplinären Station (IDS), Notaufnahme und Intensivstation und trifft erste eigenverantwortliche Entscheidungen in enger Absprache mit den Oberärzten und dem Chefarzt. Hierbei erfolgt die Einarbeitung in die Endoskopie, wo der Assistent unter Anleitung eines Facharztes selbstständig die Durchführung von Ösophagogastroduodenoskopien und Koloproktoskopien erlernt. Weitere Verfahren wie Organpunktionen, Bronchoskopien, ERCPs und Endosonographien werden demonstriert und je nach Eignung und Interesse begleitet. In der erweiterten internistischen Funktion wird außerdem die Echokardiographie erlernt und nach entsprechender Einarbeitung selbstständig durchgeführt. Der individuelle Fortschritt in der Weiterbildung wird in jährlichen Personalgesprächen mit dem Weiterbilder evaluiert und die berufliche Perspektive diskutiert. Der Verlauf der Weiterbildung wird jährlich und prospektiv im persönlichen Logbuch überprüft und dokumentiert, um die Weiterbildungsinhalte den individuellen Bedürfnissen anzupassen. Nach Komplettierung der Weiterbildungszeit und Absolvierung sämtlicher Rotationen kann der Weiterbildungsassistent sich zur Facharztprüfung bei der Landesärztekammer anmelden und wird hierauf gezielt vorbereitet

3. Weiterbildungskonzept für den Facharzt in Allgemeinmedizin

Die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin wird im Verbund mit der Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin (KoStA) der Bayerischen Landesärztekammer angeboten (siehe www.kostabayern.de).

Die gesamte 5-jährige Weiterbildung findet dabei im Rahmen eines strukturierten Curriculums mit definierten Rotationen in der Klinik und in verschiedenen Ausbildungspraxen im Landkreis statt. Im Rahmen der stationären Basisweiterbildung ist eine 18-monatige Rotation in die Abteilung für Innere Medizin vorgesehen. Nach Einarbeitung in den Ablauf der Normalstation und der ZNA nimmt der Weiterbildungsassistent am Dienstmodell der Notaufnahme teil und rotiert für insgesamt 6 Wochen in die internistische Funktionsdiagnostik. Die Bewerbungen und die Einteilungen im Rahmen des Weiterbildungsverbundes erfolgen über den Vorsitzenden des ärztlichen Kreisverbandes Landsberg. Alternativ können Interessenten für die Weiterbildung in Allgemeinmedizin auch die gesamte stationäre Basisweiterbildung (36 Monate) in der Abteilung für Innere Medizin absolvieren, sofern der chirurgische Teil im Rahmen der Praxisausbildung abgedeckt wird. In diesem Fall verläuft die Weiterbildung analog zur Basisweiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin.

Bewerbungen: Schicken Sie gerne Ihre Initiativbewerbungen als pdf-Datei an: personalabteilung@klinikum-landsberg.de

  • Ärztlicher Kreisverband Landsberg am Lech
    1. Vorsitzender: Dr. med. H.-J. Baumgartl
    Hubert-von-Herkomer-Str. 111
    86899 Landsberg
  • Asklepios MVZ Bayern GmbH
    Ärztl. Leiter: Dr. med. Heiner Steffen
    Bahnhofstr. 2
    86899 Landsberg
  • Schwerpunktpraxis Dr. Hans-Joachim Baumgartl
    Endokrinologie, Diabetologie, Nuklearmedizin
    Landsberg am Lech
    www.praxisdrbaumgartl.de
  • Dr. med. Verena Hupertz & Dr. med. Rahel Gold
    Rheumatologische Spezialpraxis, Kaufering
    www.rheumapraxis-kaufering.de
  • Medizinische Klinik und Poliklinik I
    Direktor: Prof. Dr. Steffen Massberg
    Klinikum der LMU München
    med1.klinikum.uni-muenchen.de
  • III. Medizinische Klinik
    Direktor: Prof. Dr. Helmut Messmann
    Universitätsklinikum Augsburg
    https://www.uk-augsburg.de/kliniken-und-institute/iii-medizinische-klinik
  • NEVAS – Neurovaskuläres Versorgungsnetzwerk Südwestbayern
    Koordinator: PD Dr. med. Jan Rémi
    Neurologische Klinik und Poliklinik
    Klinikum der LMU München
    www.nevas-netz.de
  • MVZ Penzberg
    Schwerpunktpraxis für Hämatologie und Onkologie
    PD Dr. med. Michael Sandherr
    Röntgenstr. 4
    82362 Weilheim
  • MVZ Nephrocare Kaufering GmbH
    Viktor-Frankl-Str. 13
    86916 Kaufering

Klinikum Landsberg am Lech
Innere Medizin
Dr. med. Ingo Mecklenburg, MBA
Bgm.-Dr.-Hartmann-Straße 50
86899 Landsberg am Lech

Sekretariat
Nanon Drenckberg
Tel: 08191-333 1007
Fax: 08191-333 1009
E-Mail: innere@klinikum-landsberg.de

Endoskopische Spezialambulanz

Magen- und Darmspiegelungen auf Überweisung durch Vertragsärzte bei speziellen Fragestellungen oder Begleiterkrankungen
Oberärztin Dr. med. Nicola Langer
Telefonische Terminvereinbarung: Montag – Freitag: 9:00 – 12:00 Uhr

Tel: 08191-333 1007
Fax: 08191-333 197 1007
E-Mail: innere@klinikum-landsberg.de

Privatambulanz

Chefarzt Dr. med. Ingo Mecklenburg
(nur Zweitmeinungen oder spezifische Fragestellungen)
Montag – Freitag: 8:00 – 16:00 Uhr
nach telefonischer Terminabsprache
Terminvereinbarung über

Tel: 08191-333 1007
Fax: 08191-333 1009
E-Mail: innere@klinikum-landsberg.de