EndoProthetik-
Zentrum (EPZ)

Chefarzt
Dr. med. Urs M. Abker

EPZ-Leiter
Dr. med. Steffen Vennemann

Sekretariat
Tel: 08191-333 1070
Fax: 08191-333 197 1070

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EndoProthetikZentrum (EPZ) Landsberg

Das Zentrum

Seit Dezember 2014 sind wir durch EndoCert, einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, als EndoProthetikZentrum (kurz: EPZ) zertifiziert. Diese Auszeichnung bescheinigt uns eine hervorragende Aufstellung hinsichtlich der Anforderungen an das Qualitätsmanagement und die Behandlungs-Standards in der endoprothetischen Versorgung.

Wir verfügen somit über ein zertifiziertes Qualitäts-und Präventionssystem, das zudem auf die ständige Verbesserung der Behandlungsqualität und der Patientensicherheit ausgerichtet ist.

Sämtliche Abläufe, von der ersten ambulanten Vorstellung, über die Überprüfung der Indikation, OP-Planung, Durchführung der Erstimplantation bis hin zur komplexen Wechseloperation, Nachbehandlung bis hin zur Nachsorge sind somit standardisiert und garantieren eine gleichbleibend hohe Versorgungsqualität. Im EndoProthetikZentrum am Klinikum Landsberg arbeiten alle Disziplinen, insbesondere Ärzte und Pflegekräfte der Klinik sowie die Physiotherapie eng zusammen.

Zudem besteht eine lebendige Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin und der Intensivstation des Krankenhauses. Auch andere Fachdisziplinen im Haus sowie externe Partner werden in die Behandlungsabläufe eingebunden.

Unter der Leitung von Dr. Steffen Vennemann wurde das EndoProthetikZentrum Landsberg kontinuierlich ausgebaut und qualitativ medizinisch weiterentwickelt. So wurde im Jahr 2015 der minimal invasive Zugang zum Hüftgelenk in der AMIS-Technik neu etabliert.

Die Qualität

Das Qualitätssystem des zertifizierten Endoprothetikzentrums setzt auf eine stetige Verbesserung der medizinischen Qualität, strenge Ausrichtung aller Abläufe zum Wohle des Patienten, Risikominimierung und den Nachweis großer Fachexpertise.

Damit unterscheidet sich die offizielle Bezeichnung als zertifiziertes EndoProthetikZentrum entscheidend von anderen, selbst ernannten „Endoprothetikzentren“, die diesem Begriff zwar häufig verwenden, aber keinen anerkannten Zertifizierungsprozess durchlaufen haben.

Die Zertifizierung zum EndoProthetikZentrum ist, nur durch den Nachweis umfangreicher Qualitätsmerkmale sowie hohen Struktur-und Erfahrungskriterien gegenüber einem prüfenden externen Fachexperten zu erreichen.

Dabei müssen alle Therapien, von der ersten Untersuchung und Beratung über die konservative oder operative Behandlung, die Physiotherapie, Orthopädietechnik bis hin zur späteren Nachkontrolle genau aufgezeichnet, überprüft und bewertet werden.

Die im Zentrum tätigen Hauptoperateure müssen jahrelange große Erfahrung in der Endoprothetik nachweisen sowie sich regelmäßig themengebunden fortbilden.

Wichtig im Zertifizierungsverfahren ist die langfristige Sicherung der erzielten Qualität durch die von EndoCert festgelegten Qualitätsindikatoren. Komplikationen werden dabei ebenso beurteilt, wie die Patientenzufriedenheit während der ambulanten und stationären Versorgung.

Im Rahmen jährlicher Überwachungsaudits wird das Einhalten der hohen Anforderungen an ein zertifiziertes EndoProthetikZentrum durch die Zertifizierungsgesellschaft überprüft und die Weiterentwicklung des Zentrums beurteilt und gefördert. Ziel ist eine ständige Optimierung der Behandlungsqualität und -abläufe sowie der Patientensicherheit.

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