Wenn Patientinnen und Patienten mit dem Krankenwagen in die Notaufnahme des Klinikums Landsberg gebracht werden, läuft sofort alles schnell und reibungslos ab – dank des sogenannten NIDA-Systems, an das das Klinikum Landsberg angeschlossen ist. Ein großer Vorteil für die Betroffenen, denn das innovative System sorgt dafür, dass das Team der Zentralen Notaufnahme (ZNA) bereits auf der Fahrt zum Klinikum alle wichtigen Vitalwerte und medizinischen Daten erhält.
Auch Dokumente, zum Beispiel zur richtigen Medikation, werden übermittelt. Das bedeutet, dass die Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte vorbereitet sind, um sofort die richtige Behandlung einzuleiten – und zwar noch bevor der Patient überhaupt im Klinikum angekommen ist.
Das digitale Rettungsdienstprotokoll sammelt und übermittelt unter anderem Daten wie Herzfrequenz, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Atemfrequenz und sogar EKG-Daten. „So können wir alle schnell reagieren und die Versorgung optimal planen. Das spart wertvolle Zeit und kann im Ernstfall lebensrettend sein“, erklärt Stefan Kozlik, der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme.

