Das Klinikum Landsberg hat im Februar 2026 erneut die Rezertifizierung im Patient Blood Management (PBM) erfolgreich bestanden – und das mit einem starken Ergebnis:
84 Prozent der Kriterien erfüllt, erneut ausgezeichnet mit dem Gold-Status.
Damit bestätigt das Klinikum nicht nur seine hohe fachliche Qualität, sondern auch die kontinuierliche Weiterentwicklung eines Konzepts, das zunehmend an Bedeutung gewinnt – für die Patientensicherheit ebenso wie für die nachhaltige Nutzung einer wertvollen Ressource.
Ein konsequenter Weg – von Anfang an überdurchschnittlich
Bereits seit 2020 ist das Klinikum Mitglied im Deutschen PBM-Netzwerk. Der Weg führte von einer starken Ausgangsbasis über mehrere Zertifizierungsstufen bis hin zur wiederholten Auszeichnung in Gold. Für ein Haus dieser Größe ist das keine Selbstverständlichkeit – im Gegenteil: Bayernweit gibt es nur eine vergleichsweise kleine Zahl zertifizierter Kliniken.
„Für ein kleines Haus sind wir wirklich überdurchschnittlich aufgestellt“, betont der verantwortliche Leiter, Dr. Bernhard Dörr, Oberarzt der Anästhesie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin und Notfallmedizin, ärztliche Leitung immunhämatologisches Labor, Transfusionsverantwortlicher
Während große Kliniken teils eigene PBM-Ambulanzen betreiben, basiert der Erfolg in Landsberg vor allem auf Engagement, klaren Strukturen und einem interdisziplinären Miteinander.

