Coronakrise: Das Klinikum schafft mehr Intensivkapazitäten

Das Klinikum befindet sich im Krisenmodus:
„Die Lage im Hinblick auf das Corona-Virus ist mittlerweile extrem ernst“, teilt Marco Woedl, Vorstand des Klinikums Landsberg, mit. Im gesamten Rettungszweckverband Fürstenfeldbruck/Landsberg/Dachau/Starnberg stehen nur noch wenige bzw. keine freien Intensivbetten mehr zur Verfügung. Die Beatmungsmöglichkeiten sind ausgeschöpft.
Patienten, die in Landsberg nicht mehr untergebracht werden können, werden durch die Rettungsleitstelle primär in andere Kliniken in Bayern transportiert oder gegebenenfalls verlegt. Aktuell sind im Oberland noch Kapazitäten verfügbar.
Daher wurde das Klinikum Landsberg nun vom Bayerischen Gesundheitsministerium dazu bestimmt, einen höheren Anteil von Behandlungskapazitäten ab sofort für die Behandlung von COVID-19-Patienten zur Verfügung zu stellen.
Das heißt: Alle erdenklichen Maßnahmen werden jetzt ergriffen, um die Intensivkapazitäten im Klinikum Landsberg zu erweitern.
Ab Montag, 14.12.2020, gilt Folgendes:
– alle planbaren Operationen in allen Fachbereichen müssen leider abgesagt werden, sofern die Behandlung verschoben werden kann (Entscheidung durch den jeweiligen Arzt).
– das Ambulante OP-Zentrum (AOZ) wird bis auf Weiteres geschlossen
– der OP-Betrieb steht weiterhin für Notfälle zur Verfügung
– die Schmerztagesklinik wird geschlossen
Ziel der Maßnahmen ist es, ab dem 14.12.2020 zwei Intensivbereiche zu betreiben: einen für infektiöse Patienten (Covid 19) mit 11 Bettenplätzen und einen für nichtinfektiöse Patienten mit 9 Bettenplätzen.
Die durch diese Maßnahmen frei werdenden Ärzte und Pflegekräfte verstärken fortan den Personalpool Intensivstation, so Marco Woedl weiter: „Wir tun alles, um im Katastrophenfall für die Bevölkerung da zu sein.“
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