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22.03.2019

Tolle Ökobilanz am Klinikum: Zehn Tonnen weniger Müll

Die Einweg-Kaffeebecher sind längst aus der Caféteria des Klinikums Landsberg verbannt. Jetzt geht es auch dem „Salat to Go" in Plastikschüsseln an den Kragen. Und vielen weiteren Produkten mit Kunststoffverpackungen. Denn Klinikum-Vorstand Marco Woedl und Umweltmanagementbeauftragter Günter Ulke haben ein großes Ziel: Müll vermeiden, wo es nur geht. „Wir stecken sehr viel Energie hinein, um eine gute Ökobilanz zu erzielen und stehen im Vergleich zu anderen Kliniken sehr gut da", freut sich Woedl.

Nach vielen Anstrengungen ist dazu der erste große Meilenstein bereits erreicht: Im Jahr 2018 wurden am Klinikum sage und schreibe zehn Tonnen (also zehntausend Kilogramm) weniger Müll produziert, als noch im Vorjahr 2017. Auch der Stromverbrauch ist im gleichen Zeitraum um 160 000 Kilowattstunden (6,5 Prozent) gesunken, der Gasverbrauch konnte um 360 000 Kilowattstunden gesenkt werden und der Wasserverbrauch um 900 Kubikmeter, teilt Günter Ulke weiter mit.

Der Ideenwettbewerb hat viel gebracht

Wie das alles erreicht wurde? Zum einen hat das Klinikum bereits im Jahr 2016 das EU-Öko-Auditsystem „EMAS" eingeführt (nähere Informationen auf der Homepage klinikum-landsberg.de). Außerdem gab es einen großen Ideenwettbewerb zur Abfallvermeidung im Jahr 2018, an dem sich viele Mitarbeiter eifrig beteiligt haben, wie Ulke berichtet. Die Folge: Neben den besagten Einweg-Kaffeebechern sind auch andere Einwegprodukte ganz verschwunden oder wurden durch Mehrwegprodukte ersetzt – ein Beispiel: die Verpackungsfolien für die Liegenauflagen. Sie wurden drastisch reduziert, so Ulke.

Auch haben sich die Mitarbeiter des Hauses darauf geeinigt, als Druckstandart „beidseitig" zu verwenden, um viel weniger Papiermüll zu fabrizieren. Holzkugelschreiber haben die Plastikkulis ersetzt, die Patientenakten werden inzwischen digitalisiert. Außerdem ist geplant, dass die herkömmlichen Leuchtmittel immer weiter mit LED-Leuchten ausgetauscht werden. „Und insgesamt haben wir alle an dem Bewusstsein gearbeitet, weniger Müll zu produzieren – in unserem Klinikum soll der Umweltschutz aktiv gelebt werden", so Vorstand Marco Woedl. Allein durch diese Bewusstseinsveränderung sei bereits unglaublich viel bewegt worden. Alle gingen nun am Klinikum zum Beispiel auch sparsamer mit Gas und Wasser um – der Energieverbrauch pro Belegungstag am Klinikum Landsberg lag 2018 bei 8,07 Euro. Im Jahr 2017 waren es pro Belegungstag noch 8,68 Euro.

Das Abfallaufkommen (Restmüll, Pappe, Datenpapier, Glas etc) sank im Jahr 2018 auf durchschnittlich 2,30 Kilogramm Müll pro Belegungstag. Aufs ganze Jahr gerechnet ergeben sich daraus zehn Tonnen weniger Müll als im Vorjahr. Ein Betrag, der Ulke und Woedl sehr stolz macht.

Wo gibt's weitere Umweltsünden?

Darauf will man sich jetzt aber nicht ausruhen. Weitere Maßnahmen sind geplant, um die Ökobilanz des Klinikums immer weiter zu verbessern. Wie Küchenleiter Christian Baumann zum Beispiel berichtet, will man das Angebot in der Caféteria nach weiteren „Umweltsünden" durchforsten. Den „Salat to go" in der Plastikschüssel wird es jedenfalls künftig nicht mehr geben. Stattdessen wird in der Caféteria jetzt auch am Nachmittag ein umfangreiches Salatbuffet angeboten, an dem sich die Mitarbeiter und Besucher jederzeit bedienen können – das frische Grün kommt ab sofort natürlich in Keramikschüsseln. „Plastik braucht kein Mensch", ist Woedl überzeugt.

Und in den Sitzungen des Umweltteams wird fieberhaft überlegt, wie man den Müll weiter reduzieren kann und alle Mitarbeiter nachhaltig zu sensibilisieren. „Nur zusammen funktioniert es, positive Ergebnisse zu erzielen", sagt Umweltmanager Günter Ulke. Sein Leitspruch: „Wer die Welt besser machen will, fängt am besten bei sich selbst an."

 


 

 

Pressekontakt:

Klinikum Landsberg

Regina Miller Presse, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit, Bgm.-Dr.-Hartmann-Str. 50 86899 Landsberg am Lech,  Tel.: 08191 333-1502 Fax: 08191 333-1971502
regina.miller@klinikum-landsberg.de

 


 

 

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