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06.03.2019

Was ist eigentlich ein Tennisarm?

Wenn der Ellenbogen schmerzt, steckt oft ein sogenannter Tennisarm dahinter. Doch erkranken bei Weitem nicht nur Tennisspieler daran. Auch Hobbygärtner, Handwerker oder Büromenschen können davon betroffen sein.

Wer unter einem Tennisarm leidet, hat Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens. Dort setzen die Muskeln an, die das Handgelenk strecken. Belastende Bewegungen der Hand und des Arms, zum Beispiel das Beugen und Strecken, aber auch das Heben oder Greifen, können die Sehnen der Muskeln überstrapazieren und so die typischen Beschwerden eines Tennisarms verursachen. Experten konnten nachweisen, dass diese Über- oder Fehlbelastungen kleine Verletzungen und einen Verschleiß am Ansatz der Muskelsehnen auslösen. Die Beschwerden treten meist im Alter zwischen 40 und 60 Jahren auf, weil die Muskelansätze im Laufe der Zeit anfälliger werden.

Auch monotone Bewegungen können den Sehnenansatz überlasten
überlastenHäufig erwischt es Menschen, die die Muskeln ihres Unterarms nur wenig einsetzen und sie dann plötzlich stark belasten. Doch auch monotone Bewegungen können zu einer Überlastung des Sehnenansatzes führen, wie Gartenarbeit, Fensterputzen oder langes Arbeiten mit der Maus am PC. Oft sind folgende Belastungen Ursachen für einen Tennisarm:

- Tennisspielen, Krafttraining oder Rudern

- Schreiner- oder Malerarbeiten

- Fensterputzen

- Schweres Heben

- Spielen von Musikinstrumenten wie Klavier

- Langes Arbeiten am PC

- Arbeiten an einer Supermarktkasse

Meist spüren Betroffene die Schmerzen anfangs nur, wenn sie sich bewegen und zum Beispiel eine Flasche aufschrauben wollen. Der Schmerz tritt an der Außenseite des Ellenbogens auf und strahlt mitunter in Ober- und Unterarm, mitunter bis zur Hand aus. Nehmen die Beschwerden zu, fällt es vielen schwer, kräftig zuzugreifen oder eine Tasse zu heben.

Klinikum Landsberg: Fachlich kompetente Diagnostik und Behandlung
Ein Tennisarm erfordert zuallererst Geduld. Oft gehen die Schmerzen nach einiger Zeit auch ohne größere Behandlung wieder zurück. Eine spezielle Dehnungsbehandlung und Physiotherapie können helfen, die Beschwerden zu lindern.

Halten die Schmerzen über einen längeren Zeitraum an und haben andere Behandlungen nicht geholfen, gibt es auch die Möglichkeit, sich operieren zu lassen. Die Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie des Klinikums Landsberg bietet ein breites Spektrum an operativen und konservativen Verfahren. Nach einer eingehenden Beratung entscheiden die Spezialisten gemeinsam mit ihren Patienten, welche Behandlung für sie die richtige ist. Oft reicht eine konservative Therapie, mitunter profitieren sie von einer Operation am meisten.

Unfallchirurgie und Orthopädie: hohe medizinische Versorgungsqualität
Eine hohe medizinische Versorgungsqualität gewährleistet Chefarzt Dr. med. Urs M. Abker. Der erfahrene Schulter- und Ellenbogenspezialist ist zertifizierter Chirurg der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie e. V. (DVSE). Zudem sind die Operateure von Europas größter Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) zertifiziert.

 


 

 

Ansprechpartner: Dr. med. Urs M. Abker Chefarzt der Chirurgischen Abteilung Schwerpunkt Unfallchirurgie und Orthopädie


 

 

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