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12.02.2019

Tag und Nacht bereit für Schlaganfallpatienten

Alle drei Minuten tritt in Deutschland ein Schlaganfall auf. Je schneller gehandelt wird, desto größer ist die Chance auf eine Genesung ohne bleibende Behinderung. „Zeit ist Hirn" ist deshalb der Leitgedanke des Neurovaskulären Netzwerks Südwestbayern – kurz NEVAS – das die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten organisiert. Eine der insgesamt 16 Kooperationskliniken von NEVAS ist das Klinikum Landsberg am Lech, und zwar bereits seit dem Jahr 2014.

Telemedizin macht's möglich

Und hier freut man sich nun sehr über die Nachricht, dass NEVAS als erstes Schlaganfall-Netzwerk in Bayern nach den Kriterien der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft erfolgreich zertifiziert worden ist. „Denn das bescheinigt uns eine weiterhin hohe, gesicherte Qualität. Und unseren Patienten ein hohes Versorgungsniveau in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum München-Großhadern", erklärt Dr. Peter Schneiderat, Facharzt für Neurologie und Oberarzt Innere Medizin am Klinikum Landsberg. So sei an sieben Tagen die Woche 24 Stunden täglich die Akutbehandlung der Schlaganfall-Patienten sichergestellt.

Und wie läuft das konkret? Durch die Möglichkeiten der Telemedizin können die Schlaganfallexperten aus den NEVAS-Zentrumskliniken (LMU-Klinikum München, Bezirkskrankenhaus Günzburg und Klinikum Ingolstadt) Patienten – zum Beispiel in Landsberg – mitbehandeln, als wären sie direkt vor Ort, erklärt Schneiderat weiter. Die Telemedizin erlaubt einen direkten und zeitnahen Austausch via Monitor über alle notwendigen Untersuchungen, die Befunde und die Behandlungsoptionen. Auch wird dabei geklärt, ob der Patient eventuell in ein geeignetes Zentrum verlegt werden muss.

Durch das NEVAS-Netzwerk werden alle Kooperationskliniken in die schnellstmögliche Notfallversorgung eingebunden, so Privatdozent Dr. Jan Remi, Ärztlicher NEVAS-Koordinator am LMU-Klinikum Großhadern. Durch die erfolgreiche Zertifizierung sei jetzt die hohe Qualität des Netzwerkes auch von unabhängigen Auditoren bestätigt worden. Dabei würdigten sie besonders die gute Zusammenarbeit zwischen Zentrums- und Kooperationskliniken.

 Auf dem Bild sind zu sehen (von links): Dr. Ingo Mecklenburg, Dr. Jan Remi, Dr. Peter Schneiderat und Rolf Lembeck. Bild: Gisela Stadler


 

 

Kontakt: Regina Miller

Presse, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (08191) 333-1502
Telefax: (08191) 333-197-1502
E-Mail: regina.miller@klinikum-landsberg.de

 


 

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