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21.12.2017

Herz-Kreislauf-Medizin: Welche Untersuchung wann?

Trotz großer Fortschritte in Diagnostik und Therapie machen Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch immer einen beträchtlichen Anteil an allen Erkrankungen und Todesursachen aus.


Kardiologie: Breites Spektrum der klassischen nicht-invasiven Diagnostik
Als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung bietet das Klinikum Landsberg das gesamte Spektrum der klassischen nicht-invasiven kardiologischen Diagnostik und Therapie an. Diese beginnt regelhaft mit der Ableitung der Herzströme, dem Elektrokardiogramm (EKG), um etwaige Rhythmus- oder Durchblutungsstörungen zu erkennen.


Sollte es erforderlich sein, kann der Herzrhythmus auch über 24 oder 48 Stunden mit dem Langzeit-EKG überwacht werden, um versteckte Störungen, wie zu langsamer, zu schneller oder unregelmäßiger Herzschlag, erkennen zu können. Bei nicht offensichtlich erkennbaren Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße veranlassen die Ärzte ein EKG unter definierter Belastung (Belastungs-EKG =Ergometrie).


Echokardiographie: Spezielles auf das Herz ausgelegtes Ultraschallverfahren
Alternativ und zeitgemäßer gibt es die Möglichkeit einer Stress-Echokardiographie, die auch maskierte Durchblutungsstörungen aufzeigen kann. Hierbei wird das Herz während der Belastung entweder durch Medikamente oder mittels Fahrrad-Ergometrie echokardiographisch untersucht. Die Echokardiographie ist ein spezielles auf die Gegebenheiten des Herzens ausgelegtes Ultraschallverfahren. Mit der Echokardiographie können die Herzkammern, -vorhöfe und -klappen sowie der Herzbeutel in ihrer Funktion sichtbar gemacht und beurteilt werden.


Langzeit-Blutdruckmessung: Analyse des Blutdruckverhaltens über 24 Stunden
Ein weiteres Instrument der Herz-Kreislaufmedizin ist die Langzeit-Blutdruckmessung, anhand der die Ärzte das Blutdruckverhalten über 24 Stunden analysieren. Die Radiologische Praxis am Klinikum bietet außerdem bei besonderen Fragestellungen, zum Beispiel bei Verdacht auf eine Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung, eine Kernspintomographie des Herzens an („Kardio-MRT").


Herzschrittmacher-Implantation: Bei Herzrhythmusstörungen mitunter notwendig
Bei einzelnen Patienten besteht bei Herzrhythmusstörungen die Notwendigkeit einer Herzschrittmacher-Implantation, die am Klinikum Landsberg etabliert ist. Sollte ein Patient eine weitere spezialisierte Versorgung benötigen, wie bei einem Herzinfarkt oder einer höhergradigen Herzklappenerkrankung, unterhält das Klinikum Landsberg langjährige Kooperationen mit etablierten Herzzentren in der Region.


Autor: Dr. med. Ingo Mecklenburg, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Gastroenterologie, Zusatzbezeichnungen spezielle internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin; Gesundheitsökonom (ebs)


 

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