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11.09.2017

Schulter und Ellenbogen: Wenn jede Bewegung schmerzt

Am Donnerstag, den 5. Oktober 2017, findet um 19 Uhr im Klinikum Landsberg in unserem Vortragsraum im Untergeschoss folgender Fachvortrag statt, zu dem wir alle Interessenten herzlich einladen.

Referentin: Dr. med. Susanne Lochner, Oberärztin, Fachärztin für Unfallchirurgie und Orthopädie, Spezielle Unfallchirurgie, manuelle Medizin, Notfallmedizin, Höhenmedizin

 
Schmerzende Muskeln und Gelenke – wer kennt das nicht? Das komplexe Zusammenspiel von Bändern, Kapsel, Muskeln und Sehnen gibt der Schulter wie auch dem Ellenbogen eine einzigartige Beweglichkeit. Gleichzeitig sind beide Gelenke anfällig für Verletzungen und degenerative Erkrankungen.

Viele Menschen wünschen sich, bis ins hohe Alter leistungsfähig zu bleiben

Verrenkungen, Bänderrisse und Brüche kommen heute öfter vor, weil immer mehr Menschen Trend- und Risikosportarten nachgehen. Verletzungsfolgen sind häufig gravierender als früher. Auch fördern langjährige Arbeitsbelastungen und Überlastungen die Entwicklung degenerativer Erkrankungen und chronischer Entzündungen. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen, bis ins hohe Alter körperlich leistungsfähig zu bleiben und sich sportlich betätigen zu können.

Die Ursachen für Verletzungen und degenerative Erkrankungen können vielfältig sein. Häufig entstehen schon in jungen Jahren Entzündungen durch Fehl- und Überbelastungen oder „Kalkablagerungen“. In der Folge kommt es dann zum Sehnenverschleiß durch knöcherne Anbauten (Engen). Wenn die betroffenen Gelenke nicht behandelt werden, wird der zunehmende Verschleiß (Arthrose) für viele, gerade für ältere Menschen, zu einer erheblichen Belastung. Wer unter Arthrose leidet, klagt öfter über Schmerzen, auch nachts, wenn der Verschleiß fortschreitet. Das Gelenk kann sich entzünden, die Beschwerden können dessen Beweglichkeit stark einschränken. Hinzu kommen Fehlstellungen und ein Funktionsverlust der Gelenke. Die Arthrose schränkt letztlich die Mobilität und damit die Lebensqualität des Betroffenen mehr und mehr ein.

Schulter und Ellenbogen galten lange Zeit als zu kompliziert

In vielen Fällen müsste es erst gar nicht so weit kommen. Um die schmerzfreie Beweglichkeit und Funktion der Gelenke wieder herzustellen, gibt es ein breites Angebot an konservativen und operativen Verfahren. „Eine kranke Schulter braucht Köpfchen“, ist sich ein renommierter Schulterchirurg sicher. Dies gilt gleichsam für den Ellenbogen.

Denn Schulter und Ellenbogen galten lange Zeit als zu kompliziert, um sie erfolgreich operativ behandeln zu können. Nur wenige Ärzte verfügten über ausreichend Erfahrung. Das hat sich inzwischen geändert. Auch das Klinikum Landsberg hat sich auf die Schulter- und Ellenbogenchirurgie spezialisiert. Die Experten setzen sowohl konservative Behandlungen ein als auch arthroskopische und offene Operationen. Und wer unter einer fortgeschrittenen Arthrose leidet, dem setzen Spezialisten auch künstliche Gelenke ein, sogenannte Endoprothesen.

Beschwerden, die die Experten im Klinikum Landsberg behandeln

Im Klinikum Landsberg können sich Menschen mit diesen Beschwerden behandeln lassen:

Schulterbeschwerden:

  • Impingement (schmerzhafte Bewegungseinschränkung)
  • Kalkschulter
  • Rotatorenmanschettenrisse
  • Bizepssehnenrefixierung/-versatz
  • Instabilitäten
  • Schultersteife
  • Frakturen (Brüche)
  • Schultereckgelenksverletzungen/-arthrose
  • Endoprothetik (Gelenkersatz) bei Arthrose/nach Unfällen

Ellenbogenbeschwerden:

  • Ellenbogenarthrose
  • Bizeps-Sehnenrisse
  • Instabilitäten, akut/chronisch
  • Freie Gelenkkörper
  • Tennis- und Golferellenbogen
  • Gelenksteife
  • Frakturen (Brüche)
  • Gelenkersatz nach Unfällen

Nachdem die Ärzte die Patienten eingehend beraten haben, entscheiden sie gemeinsam mit ihnen, welche der vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten die richtige ist. Oft reicht eine konservative Therapie, mitunter profitieren Betroffene von einer Operation am meisten. Natürlich bietet das Klinikum eine intensive und standardisierte Nachbehandlung an.


 

 

 

Autor: Dr. med. Susanne Lochner, Oberärztin, Fachärztin für Unfallchirurgie und Orthopädie, Spezielle Unfallchirurgie, manuelle Medizin, Notfallmedizin, Höhenmedizin


 

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